DIN-gerechte Rohstoffaudits für die Lebensmittelindustrie

Prüfung von Schüttgütern nach deutschen Normen – von der Probenahme bis zur Chargendokumentation.

Qualitätsaudit für Rohschüttgüter – nach DIN-Norm

Wir sind q.u.e.c.o.m.e.r.p.e.r.u., eine unabhängige Prüfstelle für die Lebensmittelindustrie. Unser Fokus liegt auf der normgerechten Auditierung von Rohschüttgütern – von der Probenahme bis zur Chargendokumentation. Wir arbeiten ausschließlich nach geltenden DIN-Standards und prüfen für Verarbeiter, die keine Kompromisse bei der Rohstoffqualität eingehen.

Unsere Prüfungen beginnen dort, wo die Rohware das Werkstor passiert. Jede Charge Getreide, jede Partie Hülsenfrüchte oder Gewürze wird nach den Vorgaben der DIN 10500 und DIN EN ISO 22005 beurteilt. Wir dokumentieren Abweichungen, prüfen Rückverfolgbarkeit und stellen sicher, dass Ihre Lieferkette den deutschen Hygienestandards entspricht. Anders als allgemeine Qualitätsdienstleister konzentrieren wir uns auf die physikalische und chemische Beschaffenheit von Schüttgütern. Unser Team kennt die spezifischen Risiken: Verunreinigungen durch Fremdkörper, Schwermetallbelastung nach DIN 38407 oder mikrobielle Belastung bei falscher Lagerung. Wir sprechen die Sprache der Produktion und der Normung – nicht der Werbung. Jeder Auditbericht enthält messbare Kriterien, Abweichungsklassen und konkrete Handlungsempfehlungen. Wir zertifizieren keine Allgemeinplätze, sondern dokumentieren, ob Ihre Probenahmegeräte den DIN-Vorgaben entsprechen, ob die Chargenverfolgung lückenlos ist und ob Ihre Labore die vorgeschriebenen Nachweisgrenzen einhalten.

Unsere Prüfschwerpunkte

  • DIN 10500 – Hygieneanforderungen bei der Probenahme von Schüttgütern
  • DIN EN ISO 22005 – Rückverfolgbarkeit vom Lieferanten bis zum Silo
  • DIN 38407 – Analytik auf Schwermetalle in pflanzlichen Rohstoffen
  • DIN 10523 – Reinigungs- und Desinfektionspläne in der Rohwarenannahme
  • DIN EN 12830 – Temperaturdokumentation bei lagernden Schüttgütern

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Audit für Ihre Rohstoffqualität

Wir prüfen Ihre Schüttgutprozesse nach DIN 10500, DIN EN ISO 22005 und DIN 38407 – mit dokumentierten Ergebnissen und Handlungsempfehlungen.

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Haftungsausschluss und rechtliche Hinweise

Die nachfolgenden Erläuterungen dienen der Klarstellung unserer Prüfmethodik und der Abgrenzung von Haftungsrisiken im Rahmen der DIN-gerechten Rohstoffauditierung.

Unsere Prüfungen stützen sich auf die aktuellen Fassungen der DIN 10500 (Hygiene bei Schüttgutproben), DIN EN ISO 22005 (Rückverfolgbarkeit) sowie DIN 38407 (Schwermetallanalytik). Abweichungen von diesen Normen werden im Prüfbericht gesondert vermerkt und bewertet.
Als rohe Schüttgüter definieren wir unverarbeitete pflanzliche Massenwaren wie Getreide, Ölsaaten, Hülsenfrüchte und Trockenfrüchte in loser Form. Ausgeschlossen sind flüssige, pastöse oder tiefgekühlte Stoffe sowie verpackte Fertigprodukte.
Unsere Audits erheben keinen Anspruch auf vollständige Analyse aller chemischen oder mikrobiologischen Parameter. Sie dienen der systematischen Überprüfung von Prozess- und Dokumentationsstandards gemäß den genannten DIN-Normen. Eine abschließende Produktsicherheitsbewertung obliegt dem jeweiligen Lebensmittelunternehmen.
Festgestellte Abweichungen werden im Prüfbericht nach Schweregrad kategorisiert (kritisch, wesentlich, geringfügig). Für jede Abweichung nennen wir eine konkrete Handlungsempfehlung. Die Umsetzung liegt in der Verantwortung des geprüften Betriebs; wir übernehmen keine Haftung für daraus resultierende Folgeschäden.
Erforderlich sind mindestens: aktuelle Reinigungs- und Wartungsprotokolle der Probenahmegeräte, Chargenrückverfolgungsdaten der letzten sechs Monate, Nachweise über Laborkooperationen (Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025) sowie ein aktuelles Hygienekonzept. Fehlende Unterlagen führen zu Einschränkungen der Prüfaussage.
Nein. Der Bericht stellt eine fachliche Einschätzung auf Basis der zum Zeitpunkt der Prüfung geltenden Normen dar. Er ersetzt weder ein behördliches Gutachten noch eine rechtsverbindliche Zertifizierung. Für rechtliche Fragestellungen empfehlen wir die Hinzuziehung eines spezialisierten Rechtsberaters.

Häufige Fragen zur Rohstoffprüfung

Antworten zu DIN-Normen und Auditprozessen für Schüttgüter in der Lebensmittelindustrie.

Welche DIN-Norm ist für die Probenahme von Getreide und Saaten verbindlich?

Für die Probenahme von losen Schüttgütern wie Getreide, Ölsaaten oder Hülsenfrüchten ist die DIN 10500 maßgeblich. Sie definiert Hygieneanforderungen an Entnahmegeräte, Behälter und die Dokumentation. Bei einem Audit prüfen wir, ob die Probenahmestelle sauber ist, ob die Geräte aus lebensmittelechtem Material bestehen und ob ein Reinigungsprotokoll vorliegt. Fehlt dieses, gilt die Probe als nicht normgerecht.

Wie oft müssen Probenahmegeräte nach DIN 10500 gereinigt werden?

Die Norm schreibt vor, dass alle Geräte, die mit dem Schüttgut in Kontakt kommen, vor jeder neuen Charge zu reinigen sind. Bei Wechsel der Rohstoffart (z. B. von Weizen zu Raps) ist eine Zwischenreinigung mit dokumentierter Sichtkontrolle Pflicht. In der Praxis verlangen wir bei Audits ein Reinigungslogbuch mit Datum, Uhrzeit und Unterschrift des Bedieners. Fehlt die Dokumentation, werten wir das als Abweichung.

Was bedeutet Rückverfolgbarkeit nach DIN EN ISO 22005 konkret für einen Silobetrieb?

Die DIN EN ISO 22005 fordert, dass jede Charge eines Rohstoffs vom Lieferanten bis zum Ausgangssilo lückenlos nachverfolgbar ist. Das bedeutet: Jeder Silo muss eine eindeutige Kennzeichnung tragen, die mit dem Lieferschein und dem internen Logbuch verknüpft ist. Bei einem Audit prüfen wir, ob die Chargennummer auf dem Lieferschein mit der Eintragung im Silobuch übereinstimmt. Fehlerhafte Zuordnungen führen zu einer sofortigen Beanstandung.

Welche Schwermetallgrenzwerte gelten für Weizen nach DIN 38407?

Die DIN 38407 legt standardisierte Analyseverfahren fest, nicht die Grenzwerte selbst. Die zulässigen Höchstgehalte für Blei, Cadmium und Quecksilber in Getreide sind in der EU-Kontaminantenverordnung (EG) Nr. 1881/2006 geregelt. Bei einem Audit kontrollieren wir, ob das beauftragte Labor nach DIN 38407 arbeitet und ob die Nachweisgrenzen eingehalten werden. Ein häufiger Mangel ist die Verwendung nicht normgerechter Aufschlussverfahren, die zu falschen Messwerten führen.

Muss ein Lieferant von Rohschüttgütern ein DIN-zertifiziertes Qualitätsmanagement vorweisen?

Eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird aber von den meisten Lebensmittelverarbeitern vertraglich gefordert. Bei einem Audit prüfen wir, ob der Lieferant ein dokumentiertes QM-System hat, das die Anforderungen der DIN 10500 und DIN EN ISO 22005 abdeckt. Fehlt ein solches System, steigt das Risiko von Verunreinigungen und Rückrufaktionen erheblich.

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